In der vergangenen Sitzungswoche habe ich im Deutschen Bundestag zur Debatte über Bürokratieabbau in der Wissenschaft gesprochen. Klar ist: Viele Forscherinnen und Forscher kämpfen heute mit zu komplexen Verfahren, umfangreichen Nachweispflichten und langen Genehmigungszeiten. Wenn Deutschland im internationalen Wettbewerb um Zukunftstechnologien bestehen will, müssen wir hier konsequent ansetzen.
Unser Ziel ist es, der Wissenschaft wieder mehr Freiheit und Handlungsspielräume zu geben. Forschung lebt von Ideen, Tempo und Vertrauen in die Menschen, die daran arbeiten. Deshalb setzen wir auf konkrete Maßnahmen, um die Förderpraxis zu vereinfachen und bürokratische Hürden abzubauen. Dazu gehört unter anderem die Flexibilisierung des Besserstellungsverbots, der Abbau unnötiger Ausnahmeanträge sowie vereinfachte Vergabeverfahren.
Mit dem geplanten Innovationsfreiheitsgesetz wollen wir zudem eine grundlegende Reform auf den Weg bringen. Der Ansatz ist klar: weniger kleinteiliges Mikromanagement, mehr Ergebnisverantwortung und größere Entscheidungsspielräume für Forschungseinrichtungen.
Deutschland verfügt über eine starke Forschungslandschaft. Damit das so bleibt, brauchen unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor allem eines: verlässliche Rahmenbedingungen und weniger Bürokratie, damit gute Ideen schneller den Weg in Innovationen und wirtschaftliche Anwendung finden.
Meine Rede findet sich hier.

