Schließung der Herforder Brauerei

Die geplante Schließung der Herforder Brauerei durch die Haus-Cramer-Gruppe trifft den Kreis Herford hart und ich bedauere diesen Schritt zutiefst.

Was die Entscheidung für die Betroffenen besonders schwer nachvollziehbar macht: Noch vor kurzem gab es Standortzusagen bis Ende 2028. Beschäftigte haben auf dieser Grundlage auf Teile ihres Lohns verzichtet. Und erst Anfang 2025 wurden rund 20 Millionen Euro in eine neue Abfüllanlage investiert – die größte Einzelinvestition am Standort seit 25 Jahren. Vor diesem Hintergrund wirkt die Entscheidung wie ein Vertrauensbruch gegenüber den Menschen, die diesen Betrieb über Jahrzehnte getragen haben.

Die Beschäftigten dürfen nicht allein gelassen werden. Sie haben über viele Jahre zum Erfolg und zur Bekanntheit der Marke Herforder beigetragen. Das Unternehmen steht in der Verantwortung, wirklich sozialverträgliche Lösungen zu vereinbaren.

Herforder Pils gehört zum Kreis Herford und in die Region. Diese Entscheidung ist ein tiefer Einschnitt – für die Beschäftigten, aber auch für unser Heimatgefühl. Meine Gedanken sind bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und ihren Familien.

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