Auf der Mitgliederversammlung des game-Verbands habe ich gemeinsam mit Dr. Andrea Lübcke (Bündnis 90/Die Grünen) und Holger Mann (SPD) die Arbeit des fraktionsübergreifenden Parlamentskreises Games vorgestellt. Gemeinsam haben wir diesen Parlamentskreis im Bundestag gegründet, um eine feste Anlaufstelle für die Branche zu schaffen und bessere Rahmenbedingungen für Entwicklung, Förderung und internationale Wettbewerbsfähigkeit zu ermöglichen. Denn Games sind längst mehr als Unterhaltung, sie sind ein bedeutender Wirtschafts-, Kultur- und Innovationsfaktor.
Ein wichtiger Erfolg, für den sich die Branche seit Jahren einsetzt: Seit dem 1. Januar 2026 erhalten E-Sport-Vereine in Deutschland offiziell den Status der Gemeinnützigkeit. Davon profitieren vor allem Vereine mit sozialer, integrativer oder bildungsorientierter Ausrichtung, etwa bei Jugendtrainings oder ehrenamtlichem Engagement. Das erleichtert den Zugang zu Fördergeldern, stärkt Ehrenamtsstrukturen und bringt steuerliche Entlastungen. Erstmals 2018 im Koalitionsvertrag angekündigt, wurde dieses Versprechen nun endlich umgesetzt.
Mir ist wichtig, dass wir diesen Dialog zwischen Politik und Games-Branche auch über den Parlamentskreis hinaus fortsetzen, für verlässliche Rahmenbedingungen und eine starke Zukunft des Games-Standorts Deutschland. Vielen Dank an den game-Verband sowie an Maren Raabe und Felix Falk für die Moderation und den Austausch.

