Power aus dem Münsterland statt aus China

Batterien stecken in fast allem, was unseren Alltag ausmacht, vom Laptop über das E-Bike bis zum Elektroauto. Wer sie entwickelt und produziert, entscheidet über die Zukunft ganzer Branchen. Bislang liegt diese Schlüsseltechnologie zu großen Teilen in asiatischer Hand, allen voran in China. Genau das wollen wir ändern.

Deshalb freue ich mich über ein starkes Signal aus unserer Nachbarschaft: Bund und Land machen Münster zum internationalen Hotspot der Batteriezellenforschung. Ab 2028 wird in der Fraunhofer-Forschungsfertigung Batteriezelle, kurz FFB, im Gigawatt-Maßstab geforscht und produziert. Eine Einrichtung dieser Größenordnung, in der neue Batterietechnologien nicht nur im Labor entwickelt, sondern direkt unter industriellen Bedingungen erprobt werden, ist einzigartig in Europa.

Das bedeutet konkret: neue Arbeitsplätze in der Region, mehr industrielle Unabhängigkeit für Europa und Innovation made in NRW. Davon profitiert auch unser heimischer Mittelstand, denn von der Batteriezelle hängen ganze Wertschöpfungsketten ab, vom Maschinenbau bis zur Zulieferindustrie, wie wir sie auch in Ostwestfalen-Lippe haben.

Genau solche Projekte brauchen wir, damit Deutschland führender Industriestandort bleibt: mit technologischer Stärke, klugen Köpfen und sicheren Jobs. Als überzeugter Digital- und Technologiepolitiker sage ich: Die Zukunft wird dort gemacht, wo geforscht, entwickelt und produziert wird. Schön, dass das künftig verstärkt bei uns in Westfalen passiert.

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