Am 21. Mai war ich als Redner beim ZVEI eSummit 2026, dem Gipfeltreffen der Elektro- und Digitalindustrie auf dem EUREF-Campus in Berlin. Das Motto: „Zukunft mAIde in Germany.“ Die Leitfrage: Wie wird Künstliche Intelligenz zum echten Wachstumstreiber für unseren Wirtschaftsstandort?
Ich war Teil der Session „Europe’s new Hidden Champions: The Data Centre Boom“ und damit mitten in einer der spannendsten wirtschafts- und industriepolitischen Debatten unserer Zeit. KI-Rechenzentren sind weit mehr als reine Serverstandorte: Sie bilden die Grundlage für die digitale Infrastruktur der Zukunft. Wer sie baut, betreibt und reguliert, entscheidet mit über Europas technologische Souveränität.
Dank Künstlicher Intelligenz gibt es gerade einen unglaublichen Boom bei Rechenzentren, der die gesamte Elektro- und Digitalindustrie erfasst. Gleichzeitig stellt dieser Boom hohe Anforderungen: an Energieversorgung, Netzkapazitäten, Genehmigungsverfahren und Fachkräfte. Hier muss die Politik liefern.
Bundeskanzler Friedrich Merz betonte auf dem Summit Deutschlands Stärken in KI und Mikroelektronik und kündigte Investitionen sowie den Abbau von Bürokratie an. Das sind die richtigen Signale. Für mich als Abgeordneten bedeutet das auch: Wir müssen dafür sorgen, dass der digitale Aufschwung nicht an regulatorischen Hürden scheitert und dass auch Regionen wie der Kreis Herford und Bad Oeynhausen von dieser Entwicklung profitieren können.

