Am Donnerstag hat der Bundestag erstmals über die Rechenzentrumsstrategie der Bundesregierung debattiert. Ein Thema, das auf den ersten Blick technisch klingt, aber für unsere wirtschaftliche Zukunft entscheidend ist.
Wer KI nutzen will, braucht Rechenzentren. Wer Rechenzentren will, braucht Flächen, schnelle Genehmigungen und vor allem verlässlich verfügbare Energie. Deutschland ist aktuell der größte Rechenzentrenstandort Europas, aber China und die USA operieren in ganz anderen Dimensionen. Darauf können wir uns nicht ausruhen.
Das Ziel der Strategie ist deshalb ambitioniert: Die allgemeinen Rechenzentrumskapazitäten sollen sich bis 2030 mindestens verdoppeln, KI-spezifische Kapazitäten sogar mindestens vervierfachen. Dafür setzt die Bundesregierung auf schnelle Standortidentifizierung, unbürokratische Genehmigungsverfahren und einen zügigen Netzanschluss. Rechenzentren sollen dabei verlässlich, bezahlbar und umweltverträglich mit Energie versorgt werden.
Wer die Daten nicht selbst verarbeitet, wird abhängig von anderen – von amerikanischen oder chinesischen Plattformen. Digitale Souveränität beginnt mit der richtigen Infrastruktur. Ich bin froh, dass wir das jetzt ernsthaft angehen.

